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Welle-Nabe-Verbindungen

Welle-Nabe-Verbindungen werden zum verdrehsicheren übertragen von Drehmonemten eingesetzt. Die Elemente dieser Verbindungen werden eingeteilt in:


Welle-Nabe-Verbindungen

formschlüssig

Vorschlag Erklärung Drehmoment Weitere Informationen
wechselnd stoßartig
Passfederverbindung

Passfederverbindung


In Welle und Nabe wird eine Nut gefräst. In diese wird eine Passfeder eingelegt.
Die am meisten verwendete Verbindung bei kleinen bis mittleren Drehmomenten.
  • Leichte Montage und Demontage
  • Winkel zwischen Welle und Nabe fest
  • Verschieben der Nabe auf der Welle während des Betriebes nicht möglich
nein nein
020101012-Vertstiften

Verstiften


Welle und Nabe werden mit einem Stift, Kerbstift, Spannstift oder Kegelstift, formschlüssig miteinander verbunden. Dies ist eine sehr einfache Verbindung. Der größte Nachteil ist die Schwächung der Welle durch die Stiftbohrung.
Einzusetzen bei kleinen Drehmomenten und niedrigen Drehzahlen.
nein nein
Welle-Nabe-Verbindung mit einer Keilwelle

Keilwelle


Die Welle und Nabe haben ein spezielles Profil. Die Flanken der Keilwelle sind parallel. Es gibt Wellen mit 4, 6, 8,10,16 und 20 Keilen auf dem Umfang.

Ein verschieben der Nabe auf der Welle ist während des Betriebes möglich.
Es gibt diese Verbindung innenzentriert, das zentrierende Element ist der Kern, oder außenzentriert, die beiden Bauteile werden über die Flanken des Profiles zentriert.
ja ja DIN ISO 14
DIN 5464

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020101011 Polygonwelle

Polygonwelle


Die Welle hat ein Polyprofil. Dadurch werden die Kräfte durch eine Flächenberührung übertragen. Wobei die Flächenpressung langsam bis zu einem Maximalwert ansteigt und anschließend wieder gleichmäßig abfällt. Durch die sanften Übergänge der Flächen ist die Kerbwirkung zu vernachlässigen.
Hergestellt werden kann die Verbindung in einer IT6 Qualität, wodurch sich ein sehr guter Rundlauf ergibt.
Die gängigsten Profile sind P3G (hier dargestellt) und P4C mit vier Übertragungsflächen.
Das P4C Profil kann auch unter Last axial verschoben werden.
ja ja P3G  - DIN 32711
P4C  - DIN 32712

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Letzte Änderung: 11.09.2011
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