Welle-Nabe-Verbindung

Welle-Nabe-Verbindungen werden zum verdrehsicheren übertragen von Drehmomenten eingesetzt. Die Elemente dieser Verbindungen werden eingeteilt in:


Verbindungen kraftschlüssig

Vorschlag Erklärung Dreh=
Moment
Aufbau Weitere Informationen
bei D=25
[Nm]
rotations=
symmetrisch
Hydraulische Spannbuchse

Hydraulische Spannbuchse

Ein Medium (rot) wird in einem geschlossenen Raum verpresst. Die Hülse baut einen gleichmäßigen Druck zur Welle und zur Nabe auf.

  • Leichte Montage und Demontage
  • Gute Rundlaufeigenschaften
  • Wellenpassung h7
  • Nabenpassung H8
  • In Edelstahl lieferbar
250 ja
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Zwei Halbschalen auf der Welle geklemmt

Klemmverbindung

Die Nabe wird axial geteilt. Zwei Schrauben klemmen die Welle mit der Halbschale auf der Nabe. Diese Verbindung wird z.B. bei Wellen und Kupplungen verwendet. Eine Welle die beidseitig mit dieser Verbindung befestigt ist, kann nach entfernen der Halbschalen seitlich demontiert werden.
Durch den asymmetrischen Aufbau mit den beiden Schrauben entsteht eine Unwucht.

Um eine gute Kraftübertragung zu gewährleisten ist ein möglichst kleines Spiel zwischen Welle und Nabe anzustreben (z.B. h6/H7).
nein Weitere Infos und Berechnung
Verbindung mit einer Druckhülse

Keilsicherungsscheiben

Druckhülse

Die mäanderförmige Buchse wird durch eine axiale Kraft verformt. Die außen- und innenliegenden Mantelflächen wölben sich und üben auf Welle und Nabe eine Kraft aus. Es ist auf ausreichende Wandstärke der Nabe zu achten.

  • Leichte Montage und Demontage
  • Gute Rundlaufeigenschaften
  • Wellenpassungen h6, k6,m6 je nach Ausführung
  • Nabenpassung H6 / H7
  • Für Wellen D= 14 - 220 mm
450 ja Welle-Nabe-Verbindung mit Druckhuelse

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Spieth
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020101014 Konusspannelement bei dem die axiale Kraft zum verschieben der Koni durch eine zentrale Mutter aufgebracht wird.

Keilsicherungsscheiben

Konus-Spannelement mit zentraler Spannmutter

Durch eine zentrale Sechskantmutter (grün)werden zwei Koni axial gegeneinander verspannt.
Durch weiten des äußeren Ringes und schrumpfen der inneren Hülse erzeugen sie einen Klemmdruck zwischen Welle und Nabe.
Auf Grund der äußerst kompakten Bauform des Konus-Spannelementes können Naben mit sehr kleinen Durchmessern auf der Welle montiert werden.

  • Toleranz Welle und Nabe ±0,04 / ± 0,08mm je nach Ausführung
  • Rundlauf 0,025mm T.I.R. (Lauf über den gesamten Messbereich)
  • Lieferbar für Wellen 5 - 75mm
  • Korrosionsgeschützte Ausführungen erhältlich (VA möglich)
  • Selbstzentrierend
  • Spielfrei
390 ja

www.wellenspannelemente.de

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R. Leimbach GmbH
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Verbindung mit einem Konus-Spannelement

Konus-Spannelement mit Schrauben auf dem Teilkreis

Zwei Ringe mit jeweils einem Innen- und einem Außenkegel(Konus) werden mit Schrauben gegeneinander verspannt. Die schiefen Ebenen der Ringe erzeugen Radialkräfte auf Welle und Nabe. Dadurch wird eine Übertragung des Drehmomentes gewährleistet. Das abgebildete Spannelement ist selbstzentrierend.
Es ist auf ausreichende Wandstärke der Nabe zu achten.
Zur Demontage sind Gewindebohrungen zum Abdrücken der Ringe gegeneinander vorhanden.

  • Wellenpassungen h8
  • Nabenpassungen H8
  • Rauhtiefe max Rt 16 (Rz 13)
  • Für Wellen D= 5 - 50 mm andere Bauformen lieferbar
260 nein
Welle-Nabe-Verbindung mit Klemmring

Klemmring (Wellenklemmring)

An die Nabe ist seitlich ein Klemmring geschraubt. Er stellt die Verbindung zwischen Welle und Nabe her. Die Welle übernimmt die Zentrierung. Der Klemmring kann auch einen Zentrieransatz besitzen.

nein
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020101009 Toleranzhuelse Toleranzring

Toleranzhülse

Ein aus Federbandstahl geprägter Blechring wird auf Spannung zwischen Welle und Nabe eingebaut.
Dieses Element kann große Toleranzen ausgleichen und eignet sich daher auch zum Ausgleich unterschiedlicher Wärmeausdehnungen zwischen Welle und Nabe.
Mit Toleranzhülsen können auch Fluchtungsfehler zweier Lagerungen ausgeglichen werden.

  • Wellenpassungen h9
  • Nabenpassungen H9
  • VA-Ausführung möglich
bis 53 ja
020101010 Kreiskeilverbindung

Kreiskeilspannsatz

Zwischen den beiden Hülsen des Spannsatzes befinden sich auf den Kontaktflächen sogenannte Kreiskeile. Durch verdrehen der Bauteile zueinander verspannt sich der Spannsatz zwischen Welle und Nabe.
Die Spannsätze sind selbstzentrierend.

  • Wellenpassungen h8
  • Nabenpassungen H7
  • Rundlauf 0,015 - 0,04mm
  • Lieferbar für Wellen 3 - 50mm
  • VA-Ausführung möglich
Es ist auch möglich das Kreiskeilprofil direkt in die Nabe einzuarbeiten.
320 nein
020101013 Schrumpfen

Warmschrumpfen oder Kaltdehnen

Beim Warmschrumpfen haben Wellen- und Nabenbohrung bei Raumtemperatur ein Übermaß. Wird die Nabe erwärmt entsteht ein Spiel zwischen den beiden Bauteilen, jetzt kann die Nabe auf die Welle geschoben werden. Beim Erkalten der Nabe schrumpft diese und umschließt die Welle fest.
Beim Kaltdehnen wird die Welle durch abkühlen für den Schrumpfvorgang im Durchmesser verkleinert. Nach dem Fügen dehnt sie sich wieder aus.

-- ja
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Letzte Änderung: 06.05.2013
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