
Bei dieser Einteilung wird die Arbeitstemperatur zugrunde gelegt. Das ist die niedrigste Oberflächentemperatur bei der das Lot fließt und sich an der Oberfläche des Werkstückes bindet.
Das Weichlöten wird zum Verbinden von mechanisch nicht hoch belasteten Verbindungen bei gleichzeitiger Funktion der elektrischen Leitung oder des Dichtens der Verbindungen eingesetzt. Die Festigkeit der Lötverbindung nimmt mit der Dauer der Belastung ab, da Weichlote unter Last kriechen. Die erzielbare Scherfestigkeit liegt bei 2 N/mm² und die Zugfestigkeit bis 4 N/mm².
Das Hartlöten wird zum Verbinden höher
belasteter
Verbindungen eingesetzt.
Scherfestigkeit bis ca. 100 N/mm²; Zugfestigkeit bis ca. 200
N/mm²
Das Hochtemperaturlöten wird bei thermisch und mechanisch höher belasteten Verbindungen eingesetzt. Es ist ein flussmittelfreies löten das im Vakuum oder unter Schutzgas durchgeführt wird.